ewz x The Cube: Solarstrom für Zürich.

The Cube steht für Innovation. Und so scheint es nur logisch, ist auch das ewz Teil von The Cube. Denn mit dem Projekt Solarbeteiligung hat sich das ezw zum Ziel gesetzt, Zürich zur Solarstadt zu machen – und das mit Hilfe der Bevölkerung. Denn diese spielt eine massgebende Rolle, wenn es um Energie und ihren Verbrauch geht. Das weiss auch Philip Schad, Kampagnenleiter beim ewz der sagt: "Nur gemeinsam schaffen wir es, Zürich zur Solarstadt zu machen".



The Cube: Zürich zur Solarstadt machen – das tönt fantastisch, aber wie genau soll das funktionieren?

Philip Schad: Das Solarbeteiligungsmodel «ewz.solarzüri» eröffnet auch Mieterinnen und Mietern im Versorgungsgebiet Zürich und Graubünden die Möglichkeit, sich quadratmeterweise an den öffentlichen Solaranlagen von ewz zu beteiligen. So können sie eigenen Solarstrom produzieren ohne eine eigene Solaranlage installieren und besitzen zu müssen.


Die Solaranlagen werden mit dem Crowdfunding-Prinzip vorfinanziert und danach realisiert. Sprich: Je mehr Leute sich beteiligen, desto mehr Anlagen werden in Zukunft auch gebaut. Somit zählt jeder Quadratmeter und nur gemeinsam schaffen wir es, Zürich zur Solarstadt zu machen.


"Mit CHF 250.- pro m2 profitieren sie jährlichen vom nachhaltig produzierten Solarstrom und erhalten 80 Kilowattstunden (kWh) gutgeschrieben. Und das während 20 Jahren."

Wieso sollen Herr und Frau Zürcher in Solarstrom investieren?

Die Sonne scheint das ganze Jahr kostenlos und liefert tausendfach mehr erneuerbare Energie als wir brauchen. Diese Energie stellt ein enormes Potenzial dar. Mit der Beteiligung an ewz-Solaranlagen unterstützen Frau und Herr Zürcher aktiv die Energiewende, treiben den lokalen Ausbau von Solarenergie weiter voran, leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit CHF 250.- pro m2 profitieren sie jährlichen vom nachhaltig produzierten Solarstrom und erhalten 80 Kilowattstunden (kWh) gutgeschrieben. Und das während 20 Jahren.


In ganz Zürich sieht man zurzeit die ewz.solar-Plakate. Wie kommt die Solarbeteiligung denn an? Wo steht Ihr?

Wir haben innerhalb von vier Wochen an sechs Standorten in der Stadt Zürich 7'544 Quadratmeter Solarfläche verkauft – und sind damit ausverkauft. Aber wir haben nachgelegt und bieten an der neuen hochalpinen Solaranlage an der Staumauer des Lago di Lei in Graubünden weitere 1'795 Quadratmeter im beliebten Bürgerbeteiligungsmodell an.


ewz.solar ist seit einiger Zeit nun auch Aussteller im The Cube. Wie passt das zusammen?

Das Marketingteam von ewz evaluiert ständig neue Kommunikations- und Absatzmöglichkeiten, um eine heterogenere Zielgruppe zu erreichen. Das Showroom-Konzept "The Cube" in Sihlcity bringt innovative Produkte wie ewz-Solarbeteiligung unter die Leute. Die personalisierten Cubes und der Bildschirm im Showroom bieten den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit an, das Produkt kennenzulernen und zu verstehen. Eine spannende und lustige Art und Weise, um an die wichtigsten Informationen über die Solarbeteiligung zu gelangen, bietet zudem unseres Solar-Quiz, welches bei "The Cube" direkt gespielt werden kann.


"Die Auswirkungen des Ukrainekriegs, sowie die Abstimmung zu Netto-Null 2040 in Zürich bestätigen, wie dringend der massive Zubau von Solaranlagen ist."

Mehr Aufmerksamkeit generieren und nahbar sein und bleiben, wird auch für ewz.solarzüri in Zukunft matchentscheidend sein. Was ist das Ziel? Wieviel Flächen an Solaranlagen sollen durch die Aktion finanziert werden?

Im Rahmen der städtischen Solarstrategie müssen bis 2030 120 Gigawattstunden (GWh) Solarproduktion zugebaut werden. 20 GWh alleine auf Gebäuden der Stadt Zürich, was einer Verfünffachung entspricht. Die Auswirkungen des Ukrainekriegs, sowie die Abstimmung zu Netto-Null 2040 in Zürich bestätigen, wie dringend der massive Zubau von Solaranlagen ist. ewz ist bei der Realisierung von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden als Kompetenzzentrum federführend und arbeitet intensiv mit weiteren städtischen Dienstabteilungen zusammen. Planung, Beratung, Realisierung, Betrieb und Finanzierung der Anlagen sowie Abrechnung der Stromlieferung erfolgen so aus einer Hand.